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Fragebogen zur SEO Blogparade

Wie bist Du zu SEO gekommen?

Als ich 2008 zum Studieren nach Australien gegangen bin fing alles an mit einem Blog, den ich für meine Freunde und Familie anfing zu schreiben. In Australien hatte ich viel zu berichten, das Schreiben ging mir leicht von der Hand. Also führte ich meine Tätigkeit auch neben dem Studium in München weiter aus. Irgendwann begann ich mich dafür zu interessieren wer, wann, wie, wie lange, wieoft und über welchen Kanal auf meinen Blog gelangt. Als Source ganz vorne stand Google. So fuhr ich die erste Auswertung und begann über die Optimierung der Website nachzudenken. Nach den wirtschaftlichen Grundlagen durch das studium an der Hochschule München konnte ich schliesslich meine Leidenschaft zu meinem Beruf machen.

 

Welches war Dein erstes Webprojekt (wenn Du ein eigenes hattest, ansonsten auslassen)?

Wie oben genannt war es wohl mein eigener Freeblog „into the wild“.

Was hat sich für Dich seit dem Beginn von SEO geändert?

Tatsächlich hat sich v.a. in den vergangenen 3 Jahren die Arbeit grundlegend geändert. Zu Beginn war die Suchmaschinenoptimierung zu Beginn eine reine online -Spezialdisziplin wo mit Tricks und Kniffen gegen den Google Algorithmus gearbeitet wurde. Immer mehr wurde aber SEO dann zu einer Querschnittsdiziplin im Unternehmen. SEO ohne klassisches Marketing, Social Media und Qualität im Webauftritt ist heute (zum Glück) nicht mehr vorstellbar.

Wie erklärst Du Unbeteiligten, die sich nicht im Internet auskennen, was Du genau machst?

Meistens versuche ich SEO mit einem Satz zu erklären, wie die Abseitsregel beim Fussball, z.B. so:

„SEO sind alle Tätigkeiten um über den unbezahlten Teil der Google Suche besser positioniert zu sein als die Konkurrenz plus die Umwandlung der guten Positionierung in einen Besucher meiner Website“

Welche Tools nutzt Du hauptsächlich?

Ehrlichgesagt wird unterschätzt wieviele Daten man bereits aus den hauseigenen Google Tools Analytics und Webmaster Tools ziehen kann. Ansonsten benötige ich gute Rankinganalyse Tools wie AWR und zur Beurteilung einer Website Sichbarkeitsindizes wie SISTRIX, Searchmetrics plus die Backlinkanalyse durch Majestic SEO oder den Open Site Explorer.

Wie sieht Deine Arbeitswoche aus? Wie viel arbeitest Du?

Als glücklicher Inhouse SEO arbeite ich im Rahmen meines Arbeitsvertrages und sehe einfach zu dass die SEO-Performance stimmt. Ob es dann mal mehr oder weniger Überstunden werden ist mir eigentlich egal. Wichtig finde ich, dass in der Arbeitswoche die Analyse nicht zu kurz kommt. Gerade wenn man Aufgaben ans Team weiter verteilt werden, möchte ich gnadenlos effizient Arbeiten. Natürlich mache ich mir auch privat Gedanken über SEO und lese bereits auf dem Weg zur Arbeit (nich im Auto: S-BAHN! ;-)) alle Neuigkeiten aus meinem SEO Feedreader ==> siehe Lektüre. Da die SEO Taktung häufig aus den USA kommt, kann man so morgens schon viel Neues erfahren.

Was gefällt Dir an SEO am meisten?

Genial finde ich, dass sich die SEO-Arbeit recht gut über Traffic und Transactions in Zahlen messen lässt. Das haben wir eindeutig dem klassischen Marketing voraus. Ausserdem macht es Spass in einem Segment zu arbeiten, welches immer mehr an Bedeutung gewinnt und anerkannt wird.

Was magst Du nicht an SEO?

Natürlich hängt meine tägliche Arbeit am Tropf von Google bzw. des Algorithmus. Ein Teil meiner Tätigkeit war es bereits Änderungen der Vergangenheit rückgängig zu machen. Die oben angesprochene Verzahnung mit dem Brand-Marketing und Social Media lässt SEO aber nun auch strategisch planbarer machen.

Wie sieht SEO in fünf Jahren aus?

Das kommt darauf an, welche Ideen Google noch so hat seinen Algorithmus anzupassen. Die Bedeutung von Links wird wohl noch weiter abnehmen (Yandey verzichtet ja ganz darauf) und Branding und super Content + saubere Website-Technik werden zunehmen. Aber wissen wir das nicht schon seit langem? „Content is King“.

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