Linkbaiting auf Dorsch: Mein Recap vom SEO-Hochseefischen

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Tolles Wetter und ein Gaff für die ganz großen Fische beim SEO Hochseefischen

Auch unter Onlinern soll es „Angler oder naturverbundene Menschen“ geben. Genau so las ich es im Sumago Blog im Frühjahr diesen Jahres. Diese wurden von SUMAGO gesucht, um beim Hochseeangeln 2015 (ich bevorzuge Hochseefischen) in Heiligenhafen teilzunehmen.

Martin und Marco

2 Protagonisten in der Morgensonne

Als fast einzige Inhouse SEO`s und Bayern hatten wir uns dennoch frühzeitig entschieden an diesem einzigartigem Event teilzunehmen. So standen wir nach 7 stündiger Anreise über den Flughafen HH und einem super Audi-Mietwagen (ich bin arbeitsrechtlich gezwungen dass zu loben ;-)) pünktlich um 19:30 Uhr vor dem Salzspeicher in der Ostseehafenstadt, um uns beim Get to gether Steak und Lachs schmecken zu lassen sowie die ersten anderen Hochseefischer kennenzulernen.

Bug der MS Ostpreussen1

Wo ist Kate?

Zu meinem Vergnügen durfte ich bereits hier erste zarte Bande zu Martin Mißfeldt, Anna Pianka, Uwe Hamann, Michael Schöttler knüpfen durfte.

Mit dem Chief Operating Officer Stefan Rudolf  und Ivo Kultermann  sowie meinem SIXT Kollegen Thorsten  ging es sogar noch ein wenig weiter in die älteste Seemanskneipe Heiligenhafens. Dort wurden wir von Wirtsfrau Dagmar dankbarerweise in die lokale Spirituosen Tradition eingeführt.

Tour Hochseefischen SEO

Die Tour getrackt mit der Marine App

Es sollte eine kurze Nacht werden, da unser Boot -die MS Ostpreussen 1 – bereits um 7:30 Uhr abfahrbereit im Hafenbecken lag. Als Abteilung SIXT endlich das Bord des Fischkutters betrat, konnte es eigentlich dann auch direkt los gehen.

Die MS hatte sich mittlerweile prächtig mit netten SEOs/Onlinern gefüllt. Bei der Ausfahrt in die sonnige Ostsee und Blick auf die grandiose Fehrmann Brücke begann es mit einer nette Überraschung. Zwei nette Mitarbeiter von Rute & Rolle (neben der Kutter & Küste, DAS Magazin für den Hochseefischer, fettes danke Dennis) verteilten das brandneue Magazin und standen für einen netten Plausch über die Dorschbestände der Ostsee zur Verfügung.

Selfie Boot Hochseefischen

Martin macht ein Tablet Selfie

Zweite Überraschung: Unter Deck gab es Kaffee & Frühstück und wir konnten uns mit Leihangeln ausstatten.

Während der 2 stündigen Ausfahrt wurden zarte Bande zwischen Onlinern geknüpft, die mit dem Ertönen des Bootshorns aber abrupt endeten. Standen noch viele Seos in Gruppen beieinander, sprangen nun alle ausnahmslos an die Reling zu Ihren Angeln um den ersten Dorsch an Land zu ziehen. Thorsten und Ich standen dem nach der ersten Überraschung dem in nichts nach. Und so wurden die Pilker ausgeworfen, und immer wieder unter ruckartigen Bewegungen eingeholt.

Baits & Linkbaits

Nun zeigte sich wie erfolgreich Natur/Hobby/Beruf/Berufung auf einem Boot zu vereinen sind. Schnell kam man mit den Kollegen an der Reeling ins Gespräch, Marco fing einen ersten Dorsch, Chris einen untermassigen Dorsch (39 cm müssens schon sein Chris) zum 3ten mal. Immer wenn das Boot dann an eine neue Stelle umschiffte, kam man schnell vom Pilkerbait zum Linkbait, lernte die anderen kennen, konnte Bekanntschaften vertiefen und völlig zwanglos über SEO und seine Eigenheiten plaudern.

Martin erzählte mir von SEO und Sonnefinsternis, Michael von seinem SEO-Portal, Ivo viel über Fischen und Domains und dmexco Parties. Leider erwischte es nicht nur unseren Organisator sondern sogar erfahrene Angeljournalisten mit der Seekrankheit. Vielleicht war es auch die stürmische See, die unseren Angelerfolg schmälerte. Hierüber konnte prima diskutiert werden. Die Sonne brannte weiter vom Himmel herab, als wir um 15:30 Uhr wieder den heiligen Hafen erreichten. Und während auf der MS Ostpreussen 1 die leeren Rucksäcke müde von Bord gehieft wurden, wurden auf der MS Einigkeit immer noch volle Fischkisten von Bord getragen.

Aber das störte mich ganz und gar nicht; kiloweise Dorsch wären im Handgepäck im Flieger ja auch schwierig geworden. Besonders schön fand ich den gemütlichen Ausklang, bei dem Stefan und Frau, nebst Martin, Thorsten und Ich noch den Kai und die wunderbare Strandbar in Heiligenhafen besuchten.

Hiermit möchte ich mich ganz herzlich bei der Idee, Mut, Durchführung und Organisation bei Marco, Stefan und dem Sumago Team bedanken. Mit dem Dorschangeln ging ein langersehnter Wunsch in Erfüllung. Und ich habe mehr genetworket, mehr erlebt, mehr gelacht und mehr gelernt als auf vielen anderen Events in der Branche.

Danke & Petri Heil!

Ein 12 Kilo Dorsch: Ausgestorben in der Ostsee

Ein 15 Kilo Dorsch von Michi: Ausgestorben in der Ostsee

Weitere Recaps der anderen Fischer findet Ihr hier:

 

SEO Aktivität und der ROI fürs Unternehmen

Als in Inhouse SEO gehört es zu meinen regelmässigen Aufgaben in Meetings Ausgaben für SEO zu begründen. Das ist auch gut so, denn nur wenn am Ende der Kampagne mehr Geld reinkommt, als ausgegeben wurde mache ich einen guten Job. Im Gegensatz zur SEA (bezahlte Suchanzeigen) bekomme ich aber beim SEO ja keine direkte Auswertung meiner Mehraufwendung in Clicks, Transactions und Revenue. Vielleicht einer der Gründe warum Entscheidungsträgr lieber in SEA investitieren als in SEO. Für uns SEOs aber auch immer ein Ansporn unsere Arbeit effizienter, transparenter und erfolgreicheu machen.

Nun bin ich bei der Lektüre meiner Fachmedien auf eine Infografik gestossen, die verspricht genau dieses Problem zu beheben!

Meiner Meinung nach sollte man als SEO immer aus seinen Verantwortungsbereich hinweisen: Nämlich dass man für den Traffic (die Besucherzahlen) aus dem organischen Bereich von Google verantwortlich ist. Der Umsatz wiederum ist auch von der PR, vom Team Websites (Conversions) oder dem Pricing beeinflusst.

How to Calculate the ROI of Your SEO Campaign
Courtesy of: Quick Sprout

SMX München 2014 – Pressemitteilung

Die SMX in München 2014 ist vorbei. Und ich habe es mit meinem Statement in die offizielle Pressemittleilung gebracht!

„Die besten Sprecher“

Auch für Heiner Tappe, SEO Manager bei Sixt, hat sich sein bislang dritter Besuch auf der SMX München ausgezahlt: „Die SMX ist die Veranstaltung in Deutschland, bei der ich die wichtigen Leute aus der Suchmaschinenmarketing-Branche treffe und klar die besten Sprecher vorfinde. Wo hat man sonst schon die Möglichkeit, Leute wie Karl Kratz, Marcus Tober, Marcus Tandler oder auch Rand Fishkin live zu erleben – und mit ihnen zwanglos ins Gespräch zu kommen? Da fällt es nur schwer, dass man sich immer für nur eine Session entscheiden muss. Ich nehme sowohl hinsichtlich technischem SEO als auch Content Marketing unzählige Impulse für meine Arbeit mit.“
Auch Jorge Reyes, Head of Online Marketing & Digital Analytics bei myphotobook, sieht in der SMX „eine tolle Gelegenheit sich auszutauschen, den eigenen Wissenstand zu aktualisieren und zu erweitern.“ Er ergänzt: „Die neue Location hat mir sehr gut gefallen und bot viel Raum zum Netzwerken. Freue mich schon auf die SMX 2015.”

Die SMX München war nicht nur wegen eines Fotos mit SEO Superstar Rand Fishkin ein Erfolg.

Heiner Tappe & Rand Fishkin & Max Hitzler auf der SMX

Heiner Tappe & Rand Fishkin & Max Hitzler auf der SMX (Quelle: eigenes Photo)

Ein Recap der Messe folgt bald. Der Dank geht an Rising Media mit Sarah Finlay und Ihr Team für die beeindruckende Organisation der Messe.

Rückblick auf die SMX

Gerade komme ich von der SMX wieder (Search Marketing Expo). Kurz zusammengefasst auf englisch lässt sich die SMX 2014 in München so zusammenfassen:

“Bing = But it’s not Google”

3 B`s : „Be creative! Become a Brand! Bing is not dead“

Da es aber an den 2 Tagen SMX noch viel mehr spannendes gab habe ich mich für den ausführlichen Weg entschieden.

Die wie ich finde wichtigsten Vorträge will ich hier gerne mit einigen Bulletpoints wiedergeben und direkt danach Handlungsempfehlungen ableiten. Schliesslich sind viele Vorträge (insgesamt 55!) auf der SMX im Gegensatz zur Campixx eher strategischer Ausrichtung und weniger operativ.

Wenn Ihr nebenbei SEO hören oder sehen wollt sei euch das Webmasters on the Roof empfohlen mit der unwiderstehlichen Mischung von Fishkin, Kratz und Tandler.

Aber legen wir los:

Eröffnung und Keynote mit Rand Fishkin: The SEO Revolution will not be televised

Zur Präsentation

  • G+ Posts erscheinen erstaunlich prominent in Google Ergebnissen
  • Die US-Top-10-Domains haben in den letzten 24 Monaten 27% Sichtbarkeit gewonnen
  • Onpage Optmization Einfluss wächst nach Jahren des Schrumpfens.
  • Content marketing funktioniert nicht: U need outstanding content.
  • SEO Früher sagte Google: Spam ist unser Problem. Seit 2012 macht es Google zu eurem Problem.
  • Kurzfristige Ranking-Strategien sind out, sagt Rand. „Those who aren’t building brands will struggle mightily in the years ahead“
  • Google hat SEOs zu Brand Buildern gemacht, da Brands besser ranken und dem User Sicherheit garantieren sollen (UND: Rand hat wirklich „Sixt“ bei „car rental munich airport“ genannt!!!)

Marcus Tober, Rand Fishkin: Die wichtigsten Suchmaschinen Ranking Faktoren

Zur Präsentation von Rand

  • Ausführliche Searchmetricsstudie in wenigen Wochen
  • Social als Rankingfaktor hat abgenommen
  • Sitespeed a stronger ranking factor then ever before
  • Keywords in Meta Tags nehmen in #1 ab – Google preferiert Brands
  • Rankingfaktor Linkpop schwächer, Rankingfaktor Visibility der Backlinks stärker
  • Top 10 Rankings haben im Schnitt: Keyword 7 mal im body und 650 Zeichen Text
  • Rands Rankingfaktor No.1: Page Authority
  • Keyword Anchors für .com weniger wichtig als in .co .uk

Jan Hendrik Merlin und Daniel Herndler Search Engine Friendly Design SEFD-Teil 1: für Ecommerce-Teil 2: für Content Provider

Zur Präsentation: 1

  • Best Practise Wikipedia – Bot sieht Content zuerst
  • Rich Snippet testing Tool lohnt sich zu testen
  • Google liebt Baumkategorien, daher Breadcrumbs sinnvoll!
  • Title von Websiten auch für Social Networks anpassbar: „og:title“
  • Noindex setzen suboptimal, weil Seite weiter indexiert wenn verlinkt
  • Google bemisst jeder seite nur ein gewisses Crawl Budget zu
  • Gute Beispiele für SEFD: jemeda.de, nytimes.com
  • Brand nach vorne in den Snippets erzeugt Trust
  • Marktführer können mit Cuplicate Content durchkommen
  • Don`t try to beat them in their game – be different!

Die drei wichtigsten Gewohnheiten der effektivsten Online Marketer Keynote mit Frederick Vallaeys

  •  Google versucht Wisdom oft he Crowd zu nutzen
  •  Google testet bis zu 6000 SERP-Änderungen pro Jahr, davon schaffen’s ca. 600
  • Google ist ein innovatives Unternehmen, dass kreative Arbeitsplatzumgebung schafft
  • Google is always a/b testing everything!

Hummingbird, Google Now und Knowledge Graph: Wie Google von der Suchmaschine zur wirklichen Antwortmaschine wird von Marcus Tandler

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Fragebogen zur SEO Blogparade

Wie bist Du zu SEO gekommen?

Als ich 2008 zum Studieren nach Australien gegangen bin fing alles an mit einem Blog, den ich für meine Freunde und Familie anfing zu schreiben. In Australien hatte ich viel zu berichten, das Schreiben ging mir leicht von der Hand. Also führte ich meine Tätigkeit auch neben dem Studium in München weiter aus. Irgendwann begann ich mich dafür zu interessieren wer, wann, wie, wie lange, wieoft und über welchen Kanal auf meinen Blog gelangt. Als Source ganz vorne stand Google. So fuhr ich die erste Auswertung und begann über die Optimierung der Website nachzudenken. Nach den wirtschaftlichen Grundlagen durch das studium an der Hochschule München konnte ich schliesslich meine Leidenschaft zu meinem Beruf machen.

 

Welches war Dein erstes Webprojekt (wenn Du ein eigenes hattest, ansonsten auslassen)?

Wie oben genannt war es wohl mein eigener Freeblog „into the wild“.

Was hat sich für Dich seit dem Beginn von SEO geändert?

Tatsächlich hat sich v.a. in den vergangenen 3 Jahren die Arbeit grundlegend geändert. Zu Beginn war die Suchmaschinenoptimierung zu Beginn eine reine online -Spezialdisziplin wo mit Tricks und Kniffen gegen den Google Algorithmus gearbeitet wurde. Immer mehr wurde aber SEO dann zu einer Querschnittsdiziplin im Unternehmen. SEO ohne klassisches Marketing, Social Media und Qualität im Webauftritt ist heute (zum Glück) nicht mehr vorstellbar.

Wie erklärst Du Unbeteiligten, die sich nicht im Internet auskennen, was Du genau machst?

Meistens versuche ich SEO mit einem Satz zu erklären, wie die Abseitsregel beim Fussball, z.B. so:

„SEO sind alle Tätigkeiten um über den unbezahlten Teil der Google Suche besser positioniert zu sein als die Konkurrenz plus die Umwandlung der guten Positionierung in einen Besucher meiner Website“

Welche Tools nutzt Du hauptsächlich?

Ehrlichgesagt wird unterschätzt wieviele Daten man bereits aus den hauseigenen Google Tools Analytics und Webmaster Tools ziehen kann. Ansonsten benötige ich gute Rankinganalyse Tools wie AWR und zur Beurteilung einer Website Sichbarkeitsindizes wie SISTRIX, Searchmetrics plus die Backlinkanalyse durch Majestic SEO oder den Open Site Explorer.

Wie sieht Deine Arbeitswoche aus? Wie viel arbeitest Du?

Als glücklicher Inhouse SEO arbeite ich im Rahmen meines Arbeitsvertrages und sehe einfach zu dass die SEO-Performance stimmt. Ob es dann mal mehr oder weniger Überstunden werden ist mir eigentlich egal. Wichtig finde ich, dass in der Arbeitswoche die Analyse nicht zu kurz kommt. Gerade wenn man Aufgaben ans Team weiter verteilt werden, möchte ich gnadenlos effizient Arbeiten. Natürlich mache ich mir auch privat Gedanken über SEO und lese bereits auf dem Weg zur Arbeit (nich im Auto: S-BAHN! ;-)) alle Neuigkeiten aus meinem SEO Feedreader ==> siehe Lektüre. Da die SEO Taktung häufig aus den USA kommt, kann man so morgens schon viel Neues erfahren.

Was gefällt Dir an SEO am meisten?

Genial finde ich, dass sich die SEO-Arbeit recht gut über Traffic und Transactions in Zahlen messen lässt. Das haben wir eindeutig dem klassischen Marketing voraus. Ausserdem macht es Spass in einem Segment zu arbeiten, welches immer mehr an Bedeutung gewinnt und anerkannt wird.

Was magst Du nicht an SEO?

Natürlich hängt meine tägliche Arbeit am Tropf von Google bzw. des Algorithmus. Ein Teil meiner Tätigkeit war es bereits Änderungen der Vergangenheit rückgängig zu machen. Die oben angesprochene Verzahnung mit dem Brand-Marketing und Social Media lässt SEO aber nun auch strategisch planbarer machen.

Wie sieht SEO in fünf Jahren aus?

Das kommt darauf an, welche Ideen Google noch so hat seinen Algorithmus anzupassen. Die Bedeutung von Links wird wohl noch weiter abnehmen (Yandey verzichtet ja ganz darauf) und Branding und super Content + saubere Website-Technik werden zunehmen. Aber wissen wir das nicht schon seit langem? „Content is King“.